INCI – die Sache mit dem Kleingedruckten

Am Geruch und am Aussehen allein lässt sich vielleicht erkennen, ob ein kosmetisches Produkt auf den ersten Blick ansprechend erscheint. Doch was drin ist, wird erst klar, wenn man sich mit dem „Kleingedruckten“ beschäftigt. Denn dort stehen die Inhaltsstoffe. Alle „Zutaten“ müssen auf der Verpackung oder dem Beipackzettel des Produktes angegeben werden, damit der Verbraucher erkennen kann, welche Stoffe in den Kosmetikprodukten enthalten sind. Schließlich ist nicht alles gut, was gut aussieht. Die internationale Vereinbarung, die das regelt, nennt sich INCI (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients). In einer INCI-Liste sind alle Inhaltsstoffe beschrieben und auf den Produkten erkennt man nach der Reihenfolge der aufgeführten Inhaltsstoffe, von welcher Zutat am meisten enthalten ist. Die stehen nämlich immer ganz oben. Der Umgang mit INCI ist mit ein bisschen Übung schnell erlernt.

Nützliche Tipps und Informationen:

dazu liefert z.B. das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf seiner Internetseite:
http://www.bvl.bund.de/DE/03_Verbraucherprodukte/02_Verbraucher/03_Kosmetik/02_KennzeichnungKosmetik/bgs_kosmetik_kennzeichnung_node.html


Ebenfalls gut und übersichtlich erklärt ist das Thema INCI auf dem Online-Portal naturalbeauty.de. Dort und auch beim Bundesamt gibt es weiterführende Links zum Thema:
http://naturalbeauty.de/fakten/naturkosmetik/so-knacken-sie-den-kosmetik-code/

Eine umfangreiche und komfortable Suche nach INCI-Erklärungen bietet auch die Seite „Haut.de“: http://www.haut.de/inhaltsstoffe-inci/

Einen sehr ausführlichen Überblick über Herkunft, Geschichte und Wirkung von Pflanzen, Ölen und Früchten bietet auch die Enzyklopädie www.naturinstitut.info

 

Inhaltsstoffe LEVIA Vegane Naturkosmetik

Sämtliche Inhaltsstoffe, die in den LEVIA-Produkten enthalten sind, finden Sie in der Produktbeschreibung des jeweiligen Produktes im LEVIA-Shop. Die wichtigsten Rohstoffe und ihre Eigenschaften stellen wir Ihnen auf dieser Seite ausführlicher vor. Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der Information und einem allgemeinen Überblick. LEVIA garantiert weder bestimmte Wirkungen noch übernimmt LEVIA eine Haftung für den Umgang mit den vorgestellten Inhaltsstoffen und empfiehlt bei Fragen und Unsicherheiten, den Rat von Experten einzuholen.

 

Arganöl

Das aus dem Südwesten Marokkos stammende Arganöl, das bei den einheimischen Berberfrauen seit Jahrhunderten ein beliebtes Hautpflegemittel ist, wird seit dem Mittelalter im Nahen Osten gehandelt. Das Öl wird aus den Samenplättchen der reifen Beerenfrucht des Baumes durch Pressung gewonnen. Arganöl enthält antibakteriell, desinfizierend, antioxidativ und entzündungshemmend wirkende Inhaltsstoffe. Arganöl ist in vielen hochwertigen kosmetischen Produkten enthalten. Besonders in Produkten für problematische, unreine und fettige Haut. Es wird auch zur Linderung von Akne sowie anderen Hautproblemen genutzt.

 

 

Brennnessel

Brennnesseln sind von vielen Menschen geliebt und geächtet zugleich. Die meisten Erinnerungen haben stammen von unliebsamen Begegnungen mit dieser Heil- und Nutzpflanze, die ungewolltes Brennen und Jucken auf der Haut verursachten. Auf der anderen Seite weiß man aber auch seit vielen Jahren um die Heilwirkung dieser Pflanze. Sie ist reich an Magnesium, Vitamin C, Kieselsäure, Eisen, Gerbstoffen und Vitamin E. Zu den weiteren Inhaltsstoffen gehören Flavonoide, die vor schädlichen Radikalen schützen, entzündungshemmend wirken und das Immunsystem stärken.

 

 

Ingwer

Ingwer stammt ursprünglich aus den Tropen und Subtropen und wird in Ländern wie Indien, China und Australien angebaut. Durch die große Menge an Mineralien, ätherischen Ölen und Vitaminen bekommt Ingwer in Kosmetik-Produkten eine beruhigende und gleichzeitig aktivierende Wirkung zugesprochen.

Ingwer ist seit Jahrtausenden ein treuer Begleiter der Menschen mit immer wieder neuen Aufgaben: Ingwer wird zur Stärkung des Immunsystems und zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten eingesetzt. Eine große Rolle spielt die Knolle aber auch in der Küche. Als „Scharfmacher“ gilt Ingwer vor allem in der asiatischen Küche als unverzichtbar. Aber auch in der Naturkosmetik bekommt Ingwer eine immer größere Rolle zugeschrieben. Das ätherische Öl des Ingwers, die in der Knolle enthaltenen Vitamine und Mineralien beruhigen und wirken vitalisierend auf die Haut. Im Winter spendet Ingwer Wärme und im Sommer sorgt die Knolle für angenehme Frische und fruchtigen Duft. Der perfekte Allrounder also.

 

Jojoba

Jojobaöl ist eigentlich kein Öl, sondern ein Wachs. Es wird aus den Samen des Jojoba-Strauches gewonnen, die an Nüsse erinnern. Jojobaöl enthält die Vitamine A und E sowie Fettsäuren und wirkt hautpflegend und entzündungshemmend. Jojobaöl ist ein Grundbestandteil vieler hochwertiger Naturkosmetikprodukte für Haut und Haare oder wird als eigenständiges Öl für Massagen genutzt. Jojobalöl hat kaum einen Eigengeruch. Mit einem geringen Lichtschutzfaktor wird es auch als Grundlage für Sonnenschutzprodukte eingesetzt.

 

Lavendel

Lavendel spielte schon in der Antike eine wichtige Rolle in der Schönheitspflege. Dem Lavendelöl schreibt man eine ausgleichende Wirkung auf Haut und Gemüt zu. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Orient, heute verbinden viele mit Lavendel die französische Provence oder die Toskana. Der Lavendel blüht im Sommer. Geerntet wird mittags, dann enthalten die Blüten besonders viel ätherisches Öl. Mit Hilfe von Wasserdampfdestillation wird das Öl gewonnen und vielfältig genutzt. Zum Beispiel in der Aromatherapie, als Badezusatz, in Parfüms, zur Linderung von Atemwegserkrankungen und natürlich als Bestandteil von Naturkosmetik. Der Geruch von Lavendel bildet wissenschaftlichen Studien zur Folge Stress entgegen. Lavendelöl hat eine durchblutungsfördernde und insgesamt stimulierende Wirkung, die sich positiv auf die Haut auswirkt. Besonders in Seifen hilft die antiseptische Wirkung des Lavendels, verschiedene Pilze auf der Haut abzutöten, um so Haut- oder Nagelpilzerkrankungen vorzubeugen.

Lavendel wirkt erfrischend und die Haut und beruhigt.

 

Lorbeer

Lorbeeröl ist ebenfalls ein altbekanntes Öl, das seit Jahrtausenden im Mittelmeerraum und anderen Regionen innerlich und äußerlich angewendet wird. Lorbeeröl kann durch Pressung oder durch Destillation gewonnen werden. Lorbeeröl ist eine grünliche, dickflüssige Masse. Sie besteht zum größten Teil aus fettem Öl, nur ein geringer Anteil ist ätherisches Öl. Das Öl wirkt antibakteriell, antiseptisch und entzündungshemmend. Bekannt ist das Lorbeeröl unter anderem durch die seit Jahrhunderten traditionell in und um Aleppo hergestellte Aleppo-Seife, eine reine Naturseife. Bei dieser Seife kommt hauptsächlich das fette Öl der Beeren zum Einsatz. Je höher der Anteil an Lorbeeröl, desto feuchtigkeitsspendender und rückfettender ist beispielsweise Lorbeer-Seife für die Haut. Normale Haut kommt mit einem geringen Anteil Lorbeeröl aus. Einige Menschen reagieren allergisch auf Lorbeeröl. Für die meisten Menschen jedoch ergibt sich keine Allergie-Gefährdung. Produkte mit Lorbeeröl, wie die Aleppo-Seife, eignen sich für trockene, strapazierte und gereizte Haut und für Haut-Unreinheiten. Gute Erfahrungen wurden auch bei Psoriasis und Neurodermitis gemacht. Lorbeeröl-Seifen können für Hände, Körper und Gesicht, aber auch zur Haarwäsche genutzt werden. Weitere Anwendungsbereiche: als Rasierseife, zur Makeup-Reinigung und auch für Fußbäder.

Minze ist cool

Minze gibt in es rund 30 verschiedenen Pflanzensorten. Im vorderen Orient ist die Nana-Minze ein beliebter Allrounder, in Europa ist es eher die Pfeffer-Minze. Das ätherische Öl der Minze, dass zu einem großen Teil aus Menthol besteht, bewirkt ein kühlend angenehmes Gefühl auf der Haut. In Fußcremes eingesetzt, verhindert sie Schweißgeruch und wirkt belebend. Minze wird wegen der im Extrakt enthaltenen Gerbstoffe auch gegen Hautunreinheiten eingesetzt. Eine Kanne Pfefferminztee lässt sich schnell in ein einfaches, kostengünstiges Gesichtswasser wandeln: Einfach abkühlen lassen und auftragen.

Minze ist vielseitig und cool: Es bekämpft Pickel, wirkt angenehm kühlend bei Hitze und soll wissenschaftlichen Studien zur Folge auch bei Spannungskopfschmerzen und Migräne eine positive Wirkung haben.

Minze wird aber auch als Gewürz in Speisen aller Art sowie zur innerlichen Anwendung genutzt.

 

Olivenöl

Olivenöl gehört zu den wichtigsten Bestandteilen in der Naturkosmetik und ist grundsätzlich eines der vielseitigsten Öle, die die Natur zu bieten hat. Bekannt vor allem aus der mediteranen Küche, eroberte das Olivenöl nach und nach auch die Küchen in nördlichen Ländern wie etwa Deutschland. Um einen Liter Ölivenöl herstellen zu können, werden etwa fünf bis sechs Kilo der grünen Frucht gebraucht. Kalt gepresste Öle aus erster Pressung garantieren die beste Qualität. Olivenöl ist wichtiger Grundstoff zum Beispiel bei der hochwertigen Seifenherstellung. In vielen kosmetischen Produkten wird es eingesetzt, weil es hautberuhigend ist und der Haut nötige Feuchtigkeit zuführt. Olivenöl wird zum Beispiel bei Ekzemen oder Hautreizungen eingesetzt. In Shampoos soll es dazu beitragen, Haare und Kopfhaut nicht austrocknen zu lassen.

Orange: Sommer, Sonne und auch ein bisschen Weihnachten

Die Zitrusfrucht ist weltweit auf fast allen Kontinenten heimisch. In Europa ist sie im Mittelmeerraum nicht nur weit verbreitet, sondern auch sehr beliebt. Sie liefert mit ihrem Fruchtfleisch wichtiges Vitamin C und Kalium. Das ätherische Öl, das beispielsweise in Kosmetikprodukten oder der Aromatherapie verwendet wird, stammt aus der Kaltpressung der Fruchtschale. Orangenöl hat eine beruhigende und entspannende Wirkung auf die Seele, da sind sich viele Menschen seit jeher einig. Aber auch in der Kosmetik ist das Öl der Orange beliebter Bestandteil von Körperpflege-Produkten wie beispielsweise Körperlotionen. Eine besondere Eignung wird dem Öl bei fettiger Haut zugeschrieben. Aber wie alle Zitrus-Öle ist auch Orangenöl nicht sehr beständig. In Seifen wird es deshalb oft mit anderen, länger haltbaren Düften kombiniert. Und das ist mit vielen anderen Düften möglich: Zum Beispiel mit Koriander, Ingwer, Zimt, Honig oder auch Vanille und Anis. Vorsicht ist geboten, wenn Orangenöl mit der Sonne im Wetteifer steht: Das sollte möglichst zugunsten der Hautgesundheit vermieden werden. Orange wird in der Naturkosmetik hauptsächlich in leichten Lotionen oder straffenden Körperpflegeprodukten, Peelings, Masken oder Haarkuren und als Badezusatz eingesetzt.

 

Rhassoul

Rhassoul ist eine marokkanische Tonerdenvariante, die wegen ihrer reinigenden Qualitäten besonders bei fettiger Haut geeignet ist. Rhassoul befreit die Haut von sämtlichen Unreinheiten und zieht die Poren zusammen. Rhassoul wirkt entgiftend und entspannend zugleich. Die Tonerde wird ausschließlich im marokkanischen Atlasgebirge abgebaut und ist besonders reich an Mineralien. Bei orientalischen Frauen gilt sie seit jeher als beliebtes Schönheitsmittel in der Körper- und Haarpflege. Der Name Rhassoul stammt von dem Gebirge, in dem die Tonerde abgebaut wird und besitzt einige Synonyme wie das arabische „Ghassoul“ und zum Beispiel die deutschen Varianten „Lava- oder Tonerde“. Das hauchfeine Pulver liefert der Haut wertvolle Mineralstoffe und bindet Schmutz und Bakterien.

 

Rosmarin

Eigentlich ist Rosmarin in erster Linie als Küchengewürz bekannt. Fisch, Fleisch und auch Gemüse lassen sich wunderbar damit veredeln. Aber ebenso hilfreich ist Rosmarin als Bestandteil von Kosmetikprodukten oder Wellness-Anwendungen. Der würzige Geruch des immergrünen Strauches ist oft schon von weitem wahrzunehmen. Der Strauch kann bis zu zwei Meter groß werden und ist meistens mit wenig Pflege zufrieden. Aus dem Mittelmeerraum kommend, liebt Rosmarin natürlich die Sonne und möglichst trockene Plätzchen. Für die Kosmetik wird hauptsächlich das Rosmarin-Öl genutzt. Es wirkt antibakteriell, entspannend und beruhigend. Außerdem regt es die Durchblutung der Haut an und kann dem Kreislauf Gutes tun. Rosmarinöl-Bäder sind ebenso beliebt wie Massagen mit dem Öl. Es soll helfen, verspannte Muskeln zu lösen. Man sollte das Gewürz aber nicht in zu hoch konzentrierten Mengen verwenden. Menschen mit empfindlicher Haut könnten darauf mit Hautreizungen reagieren.

 

Salbei

Salbei ist eine, fast weltweit sehr verbreitete Pflanze, die es in vielen hundert Ausprägungen gibt. Die Pflanze blüht in europäischen Breiten im Spät-Frühling, meistens mit bläulich bis violetten Blüten, je nach Sorte. Als Gewürz und auch als Heilpflanze ist Salbei seit Jahrtausenden bekannt. Es kann frisch oder auch getrocknet eingesetzt werden. Das ätherische Öl und seine antibakterielle Wirkung ist aber auch in der Kosmetik ein bekannter Inhaltsstoff.

 

 

Teebaumöl

Dem ätherischen Öl des australischen Teebaumes werden viele gute Eigenschaften zugeschrieben. Besonders von den australischen Ureinwohnern, die das destillierte Öl der Blätter und Zweige wie eine Hausapotheke für viele Beschwerden (z.B. Erkältungen, Entzündungen, Desinfektion von Wunden) nutzen. Teebaumöl wirkt antiseptisch, fungizid und bakterizid zugleich. Besonders wertvoll ist das Öl des Baumes mit der lateinischen Bezeichnung „Melaleuca alternifolia“. Das ätherische Öl beruhigt und belebt die Kopfhaut, beugt Schuppen und fettigem Haar vor. Es soll Haarausfall entgegenwirken und juckende Kopfhaut beruhigen. Teebaumöl wird auch in vielen anderen Körperpflegeprodukten, gerade wegen seiner Eigenschaften, als wertvoller Inhaltsstoff eingesetzt.

 

 

Urmeersalz aus Bad Essen

Das von LEVIA verwendete Urmeersalz stammt aus Bad Essen im Osnabrücker Land. Dieses rund 220 Millionen Jahre alte Urmeersalz wird in einem aufwändigen Spezialverfahren aus 800 Meter Tiefe gefördert und kristallisiert, alle wertvollen Mineralien bleiben dabei erhalten und das in völliger Dunkelheit lagernde Salz ist von jeher vor Umwelteinflüssen, Verunreinigungen und Umweltverschmutzung geschützt. Das aus der Salzmanufaktur King of Salt stammende Urmeersalz ist vollkommen naturbelassen und frei von jeglichen Zusatzstoffen. Es zählt zu den hochwertigsten Natursalzen weltweit. Wertvolle Salze als Bestandteil von Kosmetikprodukten haben in den letzten Jahren einen starken Zulauf bekommen, weil immer mehr Hersteller die besonderen Eigenschaften von hochwertigen Salzen erkannt haben. Salzseifen eignen sich besonders für trockene und beanspruchte Haut. Das Salz ist reich an Mineralien, es glättet und entgiftet die Haut und es bewirkt ein angenehmes, weiches Hautgefühl. Salzseifen werden auch bei Neurodermitis, Psoriasis, Pickeln und Akne verwendet.